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Gottfried W. Schelling, Bronzeskulptur von Analiese Dorer-Merk

Gottfried Walter Schelling, Jahrgang 1940, von Schaffhausen, kam schon früh mit der Kunst in Kontakt, denn sein Vater war ein ausgezeichneter Maler, mit besonderer Fähigkeit im Aquarellieren. Vater Schelling war Weinhändler von Beruf, fand aber immer wieder Zeit, seinem künstlerischen Hobby nachzugehen. Nach seiner Pensionierung erfüllte er sich seinen Traum mit einer eigenen Galerie im Stammhaus «zum roten Adler» in Schaffhausen. Nah dabei immer Sohn Gottfried jr. und dessen Schwester Silvia, welche heute auch eine etablierte Künstlerin ist.

Schelling jr. entschied sich früh, nicht ins Geschäft seines Vaters einzutreten, sondern für ein Studium der Betriebswirtschaftslehre. Er studierte nach der Maturität in Neuenburg an der Universität Nottingham und schloss die schulische Ausbildung mit einem Lizenziat an der Handelshochschule St. Gallen ab. Nach vielen Jahren in führenden Positionen in Treuhand- und Informatikunternehmen suchte er die Selbständigkeit und gründete ein KMU, welches erfolgreich Informatiklösungen für die Hotellerie und Gastronomie anbot.

Als Ausgleich zu den beruflichen und familiären Herausforderungen – Gottfried Schelling ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern – begleitete ihn immer seine künstlerische Tätigkeit. Seine Werke wurden an Einzel- und Gruppenausstellungen erfolgreich präsentiert und erfreuen heute Menschen im privaten und im öffentlichen Raum. Frei von wirtschaftlichen Zwängen blieb aber durch alle Schaffensperioden die Freude am kreativen, experimentellen Tun im Vordergrund.